
Der EVVC – Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. fordert vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg bessere politische Rahmenbedingungen für die Veranstaltungswirtschaft. Obwohl das Bundesland wirtschaftlich stark ist, sieht der Verband Nachholbedarf bei der Unterstützung seiner Eventbranche – einem der größten Wirtschaftszweige Deutschlands.
Ein zentrales Anliegen ist die Einrichtung eines Veranstaltungs- und Kongressfonds, wie ihn andere Bundesländer bereits haben. Dieser Fonds soll Messen, Kongresse und Business-Events fördern und so regionale Wirtschaftseffekte steigern. Beispielhaft verweist der EVVC auf die Messe Karlsruhe, die laut Studie jährlich rund 193,8 Millionen Euro in die regionale Wirtschaft einbringt.
Zudem macht der Verband auf die angespannte Finanzlage kommunaler Veranstaltungshäuser aufmerksam. Hohe Instandhaltungs- und Sanierungskosten setzen viele Stadthallen und Kulturzentren unter Druck, obwohl diese wichtige soziale und kulturelle Treffpunkte sind.
Schließlich fordert der EVVC auch eine modernisierte und praxisgerechte Versammlungsstättenverordnung (MVStättVO), die an die Bedürfnisse der Veranstaltungszentren angepasst ist und bundesweit einheitlichere Standards schafft.
Insgesamt mahnt der Verband, dass die Veranstaltungsbranche als wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Motor stärker unterstützt werden müsse – finanziell wie rechtlich.
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