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Business Events als globaler Wirtschaftsmotor: Studie 2026

Der Events Industry Council (EIC) und Oxford Economics belegen mit der neuen Studie „Global Economic Significance of Business Events 2026“ die Rolle von Business Events als globalen Wirtschaftsmotor. 2025 brachten Business Events 1,65 Milliarden Teilnehmer in mehr als 180 Ländern zusammen und generierten direkte Ausgaben von 1,3 Billionen US‑Dollar. Einschließlich indirekter und induzierter Effekte stehen 3,1 Billionen US‑Dollar an gesamten Unternehmensumsätzen, 1,8 Billionen US‑Dollar an globalem BIP und 24,2 Millionen Arbeitsplätze zu Buche – ein starkes Argument für Meetings, Incentives, Conventions und Exhibitions als strategische Infrastruktur, nicht als „Nice-to-have“.

Nordamerika führt mit 487,7 Milliarden US‑Dollar und 37,8 Prozent der weltweiten direkten Ausgaben, gefolgt von Asien mit 352,8 Milliarden US‑Dollar, das Westeuropa (328 Milliarden US‑Dollar) überholt. Für Destinationen und Convention Bureaus unterstreicht das den Wettbewerb um Marktanteile und die Notwendigkeit klarer Value Propositions. Auf der Nachfrageseite dominieren Corporate- und Business-Events mit 566 Milliarden US‑Dollar, gefolgt von Kongressen, Konferenzen und Tagungen (383,2 Milliarden US‑Dollar), Messen (rund 179 Milliarden US‑Dollar) und Incentive-Events (86,6 Milliarden US‑Dollar). Jeder direkt ausgegebene US‑Dollar erzeugt zusätzlich 1,37 US‑Dollar an indirekten und induzierten Ausgaben – ein Hebel, den Destinationsmarketing und Sales-Argumentation klar benennen können.

Bis 2028 erwarten die Analysten eine Zunahme der direkten Ausgaben auf 1,6 Billionen US‑Dollar und rund 10,4 Millionen direkte Arbeitsplätze – nahezu Vorkrisenniveau. Für Travel-/MICE-Buyer bedeutet das: Wer jetzt in Präsenzformate investiert, positioniert sich in einem wachsenden Marktumfeld mit klar messbarem Return. Die Studie zeigt zudem die Bedeutung der katalytischen Effekte: 70 Prozent der Befragten sehen Relationship-Building durch Face-to-Face-Formate als am schwersten ersetzbaren Outcome. Im Schnitt werden 11 US‑Dollar zusätzlicher Umsatz je investiertem US‑Dollar in die Teilnahme oder das Ausstellen erzielt; 28 Prozent des Umsatzes und 22 Prozent der Neukunden werden direkt mit In-Person-Events verknüpft.

Für Destinationen, Convention Bureaus und Travel-/MICE-Buyer liefert die Studie damit nicht nur Kennzahlen, sondern konkrete Advocacy-Argumente: Business Events sichern Wertschöpfungsketten in Hospitality, Transport, Venues, Technologie und Services – und schaffen nachweislich neue Geschäftsbeziehungen, Innovation und Standortattraktivität.
Die Studie kann hier für 395 USD bestellt werden.

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