
Nach fast zehn Jahren Modernisierung ist die Stadthalle Karlsruhe wieder in Betrieb. Seit 2017 wurde das Veranstaltungsgebäude umfassend technisch und räumlich erneuert. Damit stärkt Karlsruhe seine Position als nationaler und internationaler Kongress- und Veranstaltungsstandort – mit zusätzlichen attraktiven Möglichkeiten für Geschäftsreisende.
Auf rund 13.000 Quadratmetern stehen fünf Säle auf mehreren Ebenen zur Verfügung. Das 2.780 Quadratmeter große Foyer bietet Raum für Empfang, Networking und begleitende Ausstellungen. Ein digitales Besucherleitsystem erleichtert die Orientierung, während moderne LED-Technik variable Lichtstimmungen ermöglicht. Die beiden Medienfassaden verfügen über insgesamt 30.000 einzeln steuerbare LEDs und können Veranstaltungen visuell begleiten.
Der Weinbrennersaal fasst bis zu 1.250 Personen und ist mit LED-Wänden sowie moderner Audio-, Video- und Streamingtechnik ausgestattet. Größter Saal ist der Brahmssaal mit bis zu 1.760 Plätzen. Er eignet sich insbesondere für große Kongresse, Konferenzen, Konzerte und Theaterveranstaltungen und verfügt unter anderem über Dolmetscherkabinen sowie professionelle Licht- und Videotechnik. Weitere Räume mit Kapazitäten zwischen 210 und 600 Personen ermöglichen Break-outs, Firmenveranstaltungen und kleinere Tagungen. Der neue Neff-Saal ergänzt das Angebot für Empfänge, Pressekonferenzen und Produktpräsentationen.
Auch die Gebäudetechnik wurde grundlegend erneuert. Eine Grundwasserwärmepumpe übernimmt künftig Heizung und Kühlung, ergänzt durch Photovoltaik und begrünte Dachflächen. Für 2026 und 2027 sind bereits 52 Veranstaltungen geplant, darunter 18 Kongresse. Zu den Höhepunkten zählen der Festakt zum 75-jährigen Bestehen des Bundesverfassungsgerichts sowie Veranstaltungen des KIT. 2027 folgen unter anderem Fachkongresse aus Medizin und digitaler Souveränität.
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