Start News Bündnis #AlarmstufeRot ruft zu bundesweiten Demonstrationen auf

Bündnis #AlarmstufeRot ruft zu bundesweiten Demonstrationen auf

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Mehrere Initiativen und Verbände der deutschen Veranstaltungswirtschaft haben in den letzten Wochen ihre Kräfte gebündelt. Das neue Bündnis #AlarmstufeRot handelt nach eigenen Angaben im Interesse von rund 9.000 Unternehmen, über 200.000 Beschäftigten und mehr als 10.000 Auszubildenden. Die Initiative stellt konkrete Forderungen an die Regierung, um den sechstgrößten Wirtschaftszweig Deutschlands mit seinen Millionen von Arbeitsplätzen zu retten.

Zum Bündnis gehören folgende Initiativen

www.night-of-light.de

www.back-to-live.com

www.jetzt-sonst.de

www.saveevents.org

www.vt-stage.com/initiative-veranstaltungswirtschaft

www.einzelunternehmer.info

Zusätzlich zu diesen Initiativen haben sich neben dem Famab initial auch zwölf weitere Verbände der Veranstaltungswirtschaft dem Bündnis als Unterstützer angeschlossen und fördern die Kundgebungen und Forderungen. Dazu zählen auch mehrere IHK-Bezirke, die seit Wochen bei der Bundesregierung ebenfalls die dramatische Lage ihrer Mitgliedsunternehmen vortragen.

Als zentrale Plattform, um Demonstrationen zu koordinieren und die Rettungsforderungen der Veranstaltungswirtschaft zu veröffentlichen, wurde am 27. Juli 2020 die Internetseite www.alarmstuferot.org live geschaltet. Sie bündelt alle Fakten und richtet sich an Vertreter der Politik, an die Öffentlichkeit und an die Menschen der gefährdeten Branchen.

Ebenso weist sie die sechs Kernforderungen auf, die Überbrückungsprogramme, Anpassungen bei Kreditprogrammen, die Flexibilisierung der steuerlichen Hilfen sowie der Kurzarbeiterregelung und die notwendigen Ausnahmen des EU-Beihilferahmen beinhalten. Gefordert wird schließlich ein direkter politischer Dialog, um Lösungen zu Rettung der Branche kurzfristig und rechtzeitig umzusetzen.

Die Branche will fortlaufend auf ihre verzweifelte Situation aufmerksam machen. Unter dem Motto #AlarmstufeRot ruft das Bündnis alle Unternehmer und deren Beschäftigte ab dem 5. August 2020 zu Mittwochskundgebungen auf Landesebene auf. Ein symbolischer Tisch für eine Gesprächsrunde mit Regierungsvertretern wird direkt vor den verantwortlichen Ministerien in Bund und Ländern aufgestellt. Dort übergeben die Beschäftigten der Veranstaltungswirtschaft den politischen Repräsentanten ihre sechs Kernforderungen.

Wegen des vorläufigen Verbots von Großveranstaltungen bis November 2020 und eines anschließend erforderlichen Planungsvorlaufs für neue Veranstaltungen kommt es zu einem 80- bis 100-prozentigen Umsatzausfall über einen Zeitraum von mindestens neun Monaten. Daraus resultiert eine akute Insolvenzgefahr für die gesamte Branche. Die wirtschaftliche Lage der deutschen Veranstaltungswirtschaft ist mittlerweile als hoch dramatisch zu bezeichnen. Dem sechstgrößten Wirtschaftszweig Deutschlands mit 130 Mrd. Euro Umsatz und einer Million Beschäftigten ist seit Beginn der Covid-19 Krise die Arbeitsgrundlage entzogen worden.