
Das Studieninstitut für Kommunikation in Düsseldorf kündigt ein neues Online-Training an. Es geht um das handwerkliche bei Events.
Events sollen emotionalisieren, aktivieren und verbinden. Doch was macht sie wirklich wirkungsvoll? Im Interview erklärt Dozent Michael Veidt, warum klare Ziele, überraschende Momente und mutige Ideen entscheidender sind als perfekte Abläufe.
Events stehen heute unter einem enormen Erwartungsdruck: Sie sollen emotionalisieren, aktivieren, verbinden und dabei möglichst einzigartig sein. Doch was unterscheidet ein gut gemachtes Event von einem echten „Wow“-Erlebnis? Genau dieser Frage widmet sich das neue zweitägige Online-Training „Events wirkungsvoll inszenieren“ des Studieninstituts für Kommunikation. Im Mittelpunkt stehen 20 praxisnahe Checkpoints, mit denen sich Events unabhängig von Budget, Format oder Raum spürbar verbessern lassen.
Michael Veidt ist einer der Dozenten des Online-Trainings und er erklärt im Interview, worauf es bei der Entwicklung wirkungsvoller Events heute wirklich ankommt:
Was macht aus deiner Sicht ein Event heute wirklich „wow“ und warum reicht gutes Handwerk allein nicht mehr aus?
Ein Event wird dann wirklich „wow“, wenn es Überraschungsmomente schafft und die Erwartungen der Teilnehmer bewusst nicht erfüllt. Wenn das Publikum vorher schon weiß oder ahnt, was es erwartet, werden wir es mit unserem Event nicht erreichen – und damit auch nicht unsere Ziele.
Welcher der 20 Checkpoints, die wir im Online-Training vermitteln, wird deiner Meinung nach am häufigsten unterschätzt und warum?
Am häufigsten unterschätzt wird die Zieldefinition als Basis für klare Event-Ideen. Oft konzipieren und realisieren wir Events einfach drauflos, ohne wirklich zu wissen, was wir in erster Linie erreichen wollen. Fragt man Auftraggeber nach der Zielsetzung des Events, hört man häufig Klassiker wie „emotionalisieren“, „aktivieren“ oder „Wertschätzung zeigen“. Für ein wirkungsvolles Event reicht das in den meisten Fällen jedoch nicht aus.
Wie können Teilnehmer das Gelernte direkt auf ihre eigenen Formate übertragen – selbst mit begrenztem Budget oder nur digitalem Raum?
Unsere Checkpoints sind grundsätzlich budgetunabhängig. Gerade wenn kein Budget vorhanden ist, sind Kreativität sowie die richtigen Werkzeuge und Checkpoints gefragt. Wer diese gezielt einsetzt, wird zukünftig sowohl im digitalen Raum als auch ohne Budget im Überfluss deutlich wirkungsvollere Events umsetzen.
Was ist der größte Fehler, den dir Eventverantwortliche immer wieder nennen, und wie lässt sich dieser am schnellsten vermeiden?
Ein häufiger Fehler ist die Haltung „Das geht nicht“. Stattdessen sollten wir uns viel öfter fragen, wie es gehen könnte, auch mit kleinem Budget oder ohne direkt zu wissen, wer es umsetzen oder realisieren kann. Leider greifen wir zu oft in die Schublade mit der Aufschrift „haben wir schon mal gemacht“. Viel spannender ist es doch, herauszufinden, wie es gehen könnte, und dann live zu erleben, dass es funktioniert.
Wenn du nur einen Rat geben könntest, bevor jemand sein nächstes Event plant, welcher wäre das?
Konsequent den Weg der Einheiten gehen: zuerst das WHY, also das klare Ziel zu Papier bringen. Danach das HOW – die Idee. Eine gute Event-Idee passt auf einen Bierdeckel. Und erst ganz zum Schluss das WHAT: Wie setze ich meine Idee im Detail um, etwa in Technik oder Inszenierung.
Events wirkungsvoll inszenieren
Verlauf: Online-Training über 2 Tage
Termin: 26. und 27. Februar 2026
Gebühr: 595,00 € zzgl. MwSt.
Infos & Anmeldung: https://www.studieninstitut.de/events-wirkungsvoll-inszenieren
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