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VDVO organisiert politischen Dialog

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Die Veranstaltungswirtschaft zählt insgesamt zu einer der größten Sektoren der deutschen Wirtschaft, beschäftigt rund 1 Million Menschen direkt und erwirtschaftet einen jährlicher Umsatz von rund 130 Mrd. Euro. Rechnet man darüber hinaus die Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihren veranstaltungsbezogenen Teil und Zuliefermärkten hinzu, so kommt man auf mehr als 300.000 Unternehmen in über 150 Disziplinen mit mehr als 3 Millionen Beschäftigten sowie einem erzielten Jahresumsatz von über 200 Mrd. Euro.

Doch die Veranstaltungswirtschaft steht weiterhin vor enormen Herausforderungen im Zusammenhang der COVID-19 Pandemie. Der Lockdown mit den damit verbundenen Verboten, die Stornierungen und Absagen sowie die weiterhin bestehende und anhaltende Unsicherheit ist existenziell bedrohlich. Trotzdem scheint es so, als würden die politischen Vertreter, dies immer noch nicht wahrnehmen. Was können Leistungsträger der Meeting- und Eventbranche also tun, um auf sich aufmerksam zu machen?

Dialog mit der Politik, aber wie?
Der Verband der Veranstaltungsorganisatoren e. V. (VDVO) organisiert gemeinsam mit Politica Reisen eine nachhaltige Veranstaltungsreihe im politischen Berlin. Auf der Tagesordnung des ersten Formats wird ein Treffen mit Michael Grosse-Brömer stehen. Er ist seit Mai 2012 Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Dieses Amt bringt nicht nur regelmäßige Treffen mit der Bundeskanzlerin mit sich. Grosse-Brömer muss auch über die eigenen Fraktionsgrenzen hinaus den politischen Überblick bewahren, parlamentarische Entwicklungen beobachten, koordinieren und für das Allgemeinwohl nutzen. Dies sind u. a. Kernaufgaben seines Amtes.

Darüber hinaus werden alle Veranstaltungsteilnehmer auf dieses Gespräch mit einem Workshops von Alexandra Gruber, Referentin im Bundestag, vorbereitet. Sie startet mit dem Impulsvortrag „Wie platziere ich mein Thema zielführend in der Bundespolitik?“ und wird mit den Vertretern der Veranstaltungswirtschaft Handlungsempfehlungen für die Platzierung von relevanten Themen des Veranstaltungsbereichs in der Bundespolitik erarbeiten. Ziel ist die konkrete Vorbereitung auf das persönliche Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten, um die Themen zielführend zu platzieren.

Jeder tut was er kann
Auch wenn es aufgrund der aktuellen Notlage der Branche richtig und wichtig erscheint, genau jetzt den Dialog mit der Politik zu suchen, so war ein derartiges Format schon länger von Bernd Fritzges, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Veranstaltungsorganisatoren geplant. „Bereits vor Ausbruch der Pandemie hatten wir uns getroffen und besprochen, wie wir die sehr guten Beziehungen in den Bundestag und fachliche Expertise von Maria Rupprecht für die Meeting- und Eventbranche ebenfalls nutzen können“, so Fritzges über die Politik-Insiderin und Verwaltungswissenschaftlerin.

Inzwischen wird auch der VDVO gefragt, warum es so schwierig ist, alle Bereiche der Veranstaltungswirtschaft unter einen Hut zu bringen und in den letzten Tagen wird vermehrt der Ruf nach einer Dach-Organisation lauter. Wäre es daher nicht sinnvoller in Abstimmung mit allen anderen Verbänden der Branche gemeinsam vorzugehen? „Merkwürdigerweise wurden wir vor wenigen Monaten noch belächelt, als wir uns konstruktiv für eine einheitliche Branchendefinition eingesetzt haben, um vom Bundesstatistikamt überhaupt erfasst zu werden. Die gleichen Leute kritisieren jetzt, warum es keinen Dachverband gibt“, so der VDVO-Mann und ergänzt: „Jeder tut was er kann, um die Branche zu retten. Es ist wichtig, dass wir alle gemeinsam erst einmal in die gleiche Richtung marschieren, konsolidieren können wir hinterher uns läuft jetzt die Zeit davon!“

Dialog für Jedermann
Obwohl der VDVO laut eigener Satzung in erster Linie die Interessen der Veranstaltungsplaner aus Unternehmen vertritt, organisiert der Verband dieses Treffen für alle Stakeholder der Branche.
Als zusätzliches begleitendes Programm werden alle Teilnehmer sich bereits am Anreisetag bei einem gemeinsamen Abendessen kennenlernen. Darüber hinaus wird der Lunchtermin am folgenden Arbeitstag in eine extra für diesen Anlass zusammengestellte Berlin-Rundfahrt eingebettet, die von Arne Krasting, dem einzigen offiziellen „Babylon-Berlin-Tour-Macher“ entwickelt wurde.

Das Programm
Mittwoch 16. September 2020
Selbstständige Anreise und Check-In im InterCity Hotel Berlin Hauptbahnhof

18:30 Uhr: Gemeinsames Abendessen mit allen Teilnehmern, Maria Rupprecht (Politica Reisen) und Bernd Fritzges (VDVO)

Donnerstag, 17. September 2020
Frühstück bis 09:30 Uhr

09:45 Uhr: Impulsvortrag „Wie platziere ich mein Thema zielführend in der Bundespolitik?“ und anschließendem Workshop mit Alexandra Gruber

12:00 Uhr: Abfahrt zur Videobustour durch das politische Berlin der 20er Jahre mit Zeitreisen inkl. Lunch (Selbstzahlerbasis)

15:00 Uhr: Rückkehr Hotel

16:00 Uhr: Treffen mit Michael Grosse-Brömer, MdB und Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag.

Hinweis: Sollte Herr Grosse-Brömer aufgrund politischer Verpflichtungen widererwarten den Termin kurzfristig nicht wahrnehmen können, wird ein exklusiver und kostenfreier Nachholtermin im Wahlkreis (Landkreis Harburg) des Abgeordneten nachgeholt.

17:00 Uhr: Verabschiedung der Teilnehmer

Teilnahmegebühren
Mitglieder und Fördermitglieder des VDVO:
299,- Euro
Normalpreis:
379,- Euro
Interessenten können sich hier direkt anmelden.