
Die Future of Festivals GmbH hat 2bdifferent damit beauftragt, den Prozess zur Einführung eines Nachhaltigkeitsmanagementsystems nach ISO 20121:2024 für die Future of Festivals 2026 und darüber hinaus aufzusetzen. Ziel ist es, die Messe bis zur nächsten Ausgabe am 25. und 26. November 2026 strukturiert auf die Zertifizierung vorzubereiten.
Aktuell läuft der Basis Check. Er zeigt, was bei Future of Festivals bereits vorhanden ist, was schon gut funktioniert und an welchen Stellen noch nachgeschärft werden muss, um den weiteren Zertifizierungsprozess den Anforderungen entsprechend aufzusetzen. Der Basis Check dient der fundierten Bewertung bestehender Strukturen und Prozesse, soll Entwicklungspotenziale sichtbar machen und Lücken identifizieren, die im weiteren Beratungsverlauf gezielt geschlossen werden können.
„Festivals stehen für Gemeinschaft, Kreativität und Zukunft. Genau deshalb wollen wir Nachhaltigkeit nicht nur auf Panels diskutieren, sondern Schritt für Schritt auch verbindlich in unserer eigenen Veranstaltungsorganisation verankern. Der ISO-20121-Prozess ist für uns der richtige nächste Schritt, weil er Haltung, Praxis und Weiterentwicklung zusammenbringt“, sagt Robert Stolt, CEO der Future of Festivals GmbH.
Dass dafür bereits eine gute Grundlage vorhanden ist, zeigen die bestehenden Nachhaltigkeitsrichtlinien der Future oft Festivals. Darin geht es unter anderem um digitale Tickets statt Ausdrucke, den Verzicht auf Flyer, wiederverwendbare oder recycelbare Materialien im Ausstellungsbereich, Mülltrennung, möglichst klimafreundliche Anreise sowie soziale Standards wie Respekt, Awareness, Familienfreundlichkeit und Feedback. Vieles ist also bereits angelegt – jetzt geht es darum, diese Ansätze systematisch weiterzuentwickeln und in ein belastbares Managementsystem zu überführen.
Zum Projekt gehören neben dem Basis Check auch ein Feedbackbericht mit konkreten Handlungsempfehlungen für die nächsten Schritte sowie ein Event Carbon Footprint. Der Feedbackbericht soll den Status quo transparent machen, Handlungsfelder benennen und die Grundlage für die weitere Projektplanung schaffen. Der Event Carbon Footprint liefert zusätzlich belastbare Emissionsdaten, um künftige Entscheidungen daraus ableiten zu können.
„Wir wollen zeigen, dass ein Festival- und Branchentreff wie Future of Festivals nicht nur über Wandel spricht, sondern ihn auch im eigenen Betrieb ernst nimmt. Wenn wir das professionell aufsetzen, kann daraus ein starkes Signal für die gesamte Festival- und Veranstaltungsbranche werden“, so Stolt weiter.
Future of Festivals versteht sich als Treffpunkt für Festivalmacher:innen, Dienstleistende, Expert:innen, Verbände, Entscheider:innen und Nachwuchskräfte der Branche. Mit dem Start des ISO-20121-Prozesses soll dieser Anspruch künftig noch stärker auch hinter den Kulissen sichtbar werden. Die ersten Analyse- und Entwicklungsbausteine werden zudem im Rahmen einer BAFA-Förderung unterstützt, bei der 2bdifferent als akkreditierter BAFA-Beratungspartner agiert.
Wenn alles wie geplant verläuft, wäre Future of Festivals die erste Messe weltweit, die nach ISO 20121:2024 zertifiziert wird.
















