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Andalusien gründet Kongressbüro

Andalusien stärkt seine Position im MICE-Tourismus mit der Gründung des Andalusia Convention Bureau, das Destinationen, Verwaltung und Branche unter einer gemeinsamen Strategie bündelt. Ziel ist es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, die Vermarktung zu vereinheitlichen und die wirtschaftliche Wirkung von Veranstaltungen zu steigern. Die Region belegt weiterhin Platz drei der spanischen MICE-Rangliste hinter Katalonien und Madrid; Städte wie Sevilla, Málaga, Granada und Córdoba sind etablierte Kongressstandorte.

Das Angebot ist breit: über 350.000 Veranstaltungskapazitäten, rund 30 Kongresszentren sowie mehr als 200 außergewöhnliche Locations – von Haciendas und Weingütern bis zu Museen und Stadien. Ergänzt wird dies durch mehr als 221.000 Betten in gehobenen Hotels und über 100 spezialisierte Tagungshotels. Eine starke Verkehrsanbindung mit Hochgeschwindigkeitsnetz, fünf internationalen Flughäfen und sieben Häfen unterstützt die Erreichbarkeit.

Das neue Büro soll Koordination und Ressourceneinsatz verbessern sowie gemeinsame Instrumente in Bereichen wie Wirkungsmessung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Weiterbildung entwickeln. Bereits heute zieht das Segment über 600.000 Gäste jährlich an und generiert rund 285 Millionen Euro direkte Ausgaben – ein zentraler Baustein für ein wertschöpfungsstärkeres und saisonal ausgewogeneres Tourismusmodell.

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