Start News Matrix zur Erstanalyse von Corona-spezifischen Event-Risiken vorgestellt

Matrix zur Erstanalyse von Corona-spezifischen Event-Risiken vorgestellt

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Der gep – german event pool hat eine Matrix zur Bewertung von Veranstaltungen unter Corona-Bedingungen entwickelt und zusammengestellt, die sowohl eigene Überlegungen als auch Maßnahmen und Empfehlungen aus Konzepten anderer Marktteilnehmer berücksichtigt. Als vereinfachte Struktur soll die gep-Matrix eine erste Einschätzung von Risiken und Lösungen ermöglichen, die Veranstaltern und Behörden gleichermaßen die ersten Schritte bei der Planung und Umsetzung von Veranstaltungen empfehlen. Es werden vier Aspekte bei Veranstaltungen hinterfragt, welche durch Covid-19 erheblich beeinflusst werden: Besucher-, Flächen-, Hygiene- und Staff-Management.

Da Events in der Summe viele Beteiligte haben, ist die Vielschichtigkeit und Abhängigkeit der Branche extrem komplex. Entsprechend ist es auch äußerst schwer, funktionale Lösungen für Genehmigungsprozesse zu vereinheitlichen oder zu vereinfachen.

Der gep versucht aus Sicher einer Brancheninitiative, hier ein funktionales Angebot zu formulieren, welches den Wiederbeginn von Veranstaltungen durch konkrete Maßnahmen und Fragen beschleunigen und Behörden sowie Veranstalter in diesem Prozess unterstützt. Erste Gespräche auf Basis der gep-Matrix fanden in Bremen, Berlin und München statt.

Darüber hinaus hat der gep auf Basis des ECEK2020 (Event-Corona-Exit-Konzept2020) einen Leitfaden formuliert, der in den bayerischen Landtag als Petition und in die Innenministerkonferenz als Brancheninitiative eingereicht wurde.

Dazu Matthias Kreuz von Movetos, der den gep initiierte: „Erste Resonanzen zeigen, dass vermehrt Lösungen aus dem Corona-Stillstand für die Event-Branche thematisiert werden, auch wenn das zunehmende und vollständige Erkennen der Branchensegmente der Veranstaltungswirtschaft dieses nicht vereinfacht“.