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Die Veranstaltungswirtschaft braucht Hilfe. Jetzt!

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Anfang März 2020 wurde bei der Veranstaltungsbranche der Stecker gezogen. Alle Veranstaltungen wie zum Beispiel Messen, Tagungen, Volksfeste und Events wurden abgesagt oder verschoben. Heute, sechs Monate später, meldete sich die Branche mit einer ersten Demonstration in Düsseldorf und machte auf ihre verheerende Lage aufmerksam. Unter dem Motto: #AlarmstufeRot trafen sich zahlreiche Akteure der Branche an den Düsseldorfer Rheinterrassen, um später am Landtag ihr letztes Hemd zu geben. Weitere Demos finden in Stuttgart und Bremen statt. Die letzte Veranstaltung dieser Art ist für den 09.09.2020 in Berlin geplant.

Die Veranstaltungsbranche fordert zum Überleben:
– Überbrückungsprogramm
– Kreditprogramme
– Steuerlicher Verlustrücktrag
– Flexibilisierung der Kurzarbeiterregelungen
– EU-Beihilferahmen
– Rettungsdialog

Alle Forderungen werden auf der Internetseite der Bewegung unter https://www.alarmstuferot.org/forderungen erläutert.
Informationen zu den nächsten Demonstrationen gibt es auf https://www.alarmstuferot.org/demos

Konzerne und/oder Firmen die von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wenig oder gar nicht betroffen sind, können helfen. Sommerfest, Tagungen im erlaubten Rahmen, Hausmessen, Betriebsveranstaltungen und ähnliches können die Veranstaltungsbranche retten. Bitte seien sie bei der Buchung von Leistungen dabei nicht so knauserig und feilschen um jeden Cent oder das letzte Hemd. Das hat nämlich bereits am 05. August 2020 die Politik im Landtag von Düsseldorf bekommen.
Quelle: Business-Travel.de